Der Brief des Lebens

Opernmusical von Alexander Holz. Eine ganz neue Art der Oper...


Aktuell zum Brief des Lebens:

Am 03.05. waren Ausschnitte aus dem Brief des Lebens im Ebertbad in Oberhausen zu hören. Gespielt wurden die vier Stücke vom Freien Orchester Oberhausen unter der Leitung von Rolf Donner.
Hier ein Videoausschnitt des Abends:





Neben der szenischen Darstellung durch Eva Koch, Dennis Treiblmair und Deniz Fingskes unterstrich ein eigens von mir angefertigtes Bühnenbild die Aufführung:










Fotos by E. Brinkmann, vielen Dank!
Mehr Bilder gibts in der Galerie


Die neue Art von Musical

Das “Opernmusical” ist eine Mischung aus alt und neu, Tradition und Moderne, und spricht sowohl Musical-Liebhaber, als auch Freunde der Klassischen Musik an.

Neben Rock- und Pop-Musik sind ebenso Intermezzi und Arien enthalten, die zusammen eine völlig neuartige Verbindung eingehen.

“Der Brief des Lebens” ist inspiriert von A. L. Webbers “Phantom der Oper” und geht einen Schritt weiter in Richtung Musicaldrama.

Die Idee

„Der Brief des Lebens“ ist eine Geschichte, die sich mit der Entscheidung befasst, die jeder moderne Mensch zu treffen hat; entscheide ich mein Leben auf Menschlichkeit auszulegen, und Freundschaften als höchstes Gut anzusehen, oder wähle ich den Weg von Reichtum und Karriere?

Beide Standpunkte sind Maxime unserer Gesellschaft, doch welche führt wirklich zum Glück? Miteinander vereinbar sind diese Ansichten nur schwer, und so ist es genau diese Entscheidung, vor die ein Jeder gestellt wird.

Je schwerer die Entscheidung, umso schwerer sind auch die Konsequenzen, wie sich in dieser Geschichte schnell herausstellt.

Die beiden Aspekte menschlicher Lebensgestaltung spiegeln sich überall im Opernmusical wider, sodass schon allein die musikalische Mischung von Elementen aus veristischer Oper und modernem Rock- Pop- Musical dies verdeutlicht. Dabei schneidet die Mixtur von Bühnenbildern, Handlungen und Musik wesentlich mehr Themen an, als es zunächst den Anschein erweckt.




Inhalt

Das Stück beginnt in der Stube mit Belénus, einem sensiblen und immer optimistischen Charakter, und seinem Bruder Damian, welcher als erfolgreicher Kaufmann eher eine rationale Lebensphilosophie vertritt. Die Beiden können sich nicht einigen, welche Entscheidung ein Mensch träfe, wenn er vor der Wahl stünde, sich für Geld oder Freundschaft zu entscheiden, sodass Damian einen Brief verfasst, in dem der Finder des Briefes aufgefordert wird, eben diese Entscheidung zu treffen und je nachdem Geld von Damian, oder Freundschaft von Belénus an festgelegten Treffpunkten einzulösen. Damian schickt Belénus aus, den Brief an einem selten besuchten Ort zu verstecken, worauf dieser die Ruine einer alten Kathedrale auswählt.

Lange Zeit später findet Diana den Brief, als sie dort Zuflucht vor ihrem gewalttätigen Mann sucht. Da sie nun völlig mittellos dasteht, sieht sie sich vor einer schweren Entscheidung, denn brauchen könnte sie beides...



Schauplätze

Die Stube: Mit Holz ausgeschmückter Raum im Stil des 19. Jhdt. mit Schreibtisch und Stuhl

Die Kathedrale: Eine halb zerfallene Außenmauer mit hohen gotischen Säulen und Fenstern

Das Café: Städtisches Straßencafé mit zierlichen Tischen und Stühlen außen

Der Hügel: Auf ihm steht eine alte, knorrige Eiche, an der lediglich ein Blatt hängt.




Personen

Diana: Sopran
Belénus: Tenor
Damian: Bariton
Balor: Sprache
Diana-Double: Schauspiel

Orchesterbesetzung

Flöten (mit Piccolo)

Oboen

Klarinetten

Fagotte

Hörner (F)

Trompeten (B)

Schlagzeug (HighHat, SnareDrum, BaseDrum)

Gitarre (Konzertgitarre und E-Gitarre, verzerrt)

Klavier

Violine 1 und 2

Viola

Violoncello

Kontrabass





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